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. Prerelease-Geschichten

Zwei Tage, zwei Prereleases, zwei Ergebnisse.

von Michael Leicht am 02.06.2005

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Über diesen Artikel: Michaels Bericht von den Prereleases zu Saviorsof Kamigawa. Und das gleich doppelt: Die beiden Turniere von Samstag und Sonntag im gleichen Artikel - aber mit unterschiedlichen Ergebnissen.

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Am Samstag machte ich einen mittelmäßigen Pool auf und das daraus resultierende Deck war leider ziemlich langsam:

Cruel Deceiver
Wicked Akuba
Nezumi Ronin
Matsu-Tribe Decoy
Kashi-Tribe Elite
Rootrunner
Order of the Sacred Bell
Gibbering Kami
Razorjaw Oni
Kami of the Tended Garden
2 Okina Nightwatch
Gutwrencher Oni
Nightsoil Kami
Bountenous Kirin

Waking Nightmare
Sink into Takenuma
2 Kagemaro´s Clutch
Death Denied
Manriki-Gusari
No-Dachi

9 Swamp
8 Forest
1 Okina, Temple of Grandfathers

[Man beachte die unter anderen Umständen eher unerwünschten Discard-Spells. Wegen den beiden Nachtwächtern und dem allgemeinen Thema von Saviors sind sie aber recht gut.]


Runde 1 trat ich damit gegen Jan Broer an, der in sein blau-weißes Deck rotes Removal splashte. Und zwar unter unversperrtem Himmel, nämlich im heißen Vorhof Gameworlds. Spiel eins hatte den Höhepunkt, dass Jan meine Okina übersah und ich einfach meinen Bountenous Kirin vor Hail of Arrows retten konnte und das Spiel gewann. Ich habe allerdings auch ziemlich schlecht und langsam gespielt, wobei die Hitze wohl uns beide beeinflusste. Zum Beispiel nahm Scrusi Mana in seinen Pool, als mein Sink into Takenuma von seinem Soratami Savant nicht gecountert werden konnte. Daraufhin hätte ich in meine erste Hauptphase übergehen können, so dass Jan gezwungen gewesen wäre, sein Mana mit Moonwing Moth zu verbraten und ich eine zusätzliche Kreatur ausspielen hätte können. Es wurde noch weiter gestallt, mein Gegenspieler war nämlich auf nur zwei Lebenspunkten, und im letzten Extrazug setzte ich mit Rootrunner ein Land auf seine Bibliothek, damit er nicht topdecken konnte (Charge Across the Araba, wie sich bald herausstellte).
1-0

Danach musste ich gegenJanek "Blind vor Wut" Kretschmer kämpfen, der mir natürlich erst folgendes verlockendes Angebot machte:
[Kretsche-Voice on] "Möchtest du drawen?" [Kretsche-Voice off]
In der zweiten Runde eines Prereleases.
Natürlich hatte er sich auch davor erkundigt, ob man mit 3-1-1 "Top 8" macht.
Wie dem auch sei, im dritten Spiel übernahm er Okina Nightwatch, der unter seiner Kontrolle nicht gepumpt war und so mit meinem Gutwrencher Oni abtauschte- danach war ich eine Weile Blind vor Wut.
1-1

Ein Tipp am Rande: mit Celestial Kirin und Kitsune Blademaster sollte man auf 15 Lebenspunkten keinen gepumpten Nachtwächter doppelblocken!


Lukas Klomburg beschwerte sich, dass sein Deck furchtbar war. Da er aber regelmäßig Isamura in seinem ersten Zug, gefolgt von einer Weenie-Armee, ausspielte, war ich mit meinem langsamen Haufen weniger erfreut. Das erste Spiel verlor ich auf diese Weise, das zweite konnte ich auf einem Lebenspunkt noch kontrollieren und gewann mit Bounteous Kirin (nicht das einzige Mal an dem Tag), das dritte gewann ich schnell. Ich zog nie den hereingeboardeten Dosan´s Oldest Chant und war darüber auch nicht allzu sehr betrübt.
2-1

Mit sechs Punkten trat ich in der vierten Runde gegen Bernd Brendemühl im GB- Mirror an. Ich saß wie in der ersten Runde erneut draußen und das beeinflusste wohl mein Denkvermögen. Im ersten Spiel machte ich einige merkwürdige Blocks, aber ein Feral Deceiver mit No-Dachi, O-Naginata und einem Land auf der Bibliothek ist schon ganz schön lästig. Das zweite Spiel war dagegen denkwürdig. Ich blieb zuerst auf zwei Ländern gescrewed, Bernd spielte jede Runde ein Land aus und zerstörte mir mit Befoul einen Swamp. Bernds erste Kreatur war aber in der sechsten Runde ein Nightsoil Kami, der aber gegen einen mit No-Dachi ausgerüsteten Cruel Deceiver nicht beeindruckend ist. Am Ende machte die 2/1-Kreatur zuerst 10, dann als 4/1-Kreatur 8 Schäden: Ein gewöhnlicher Cruel Deceiver halt! Ein paar Länder waren auf beiden Bibliotheken zu finden und ich darüber mehr erfreut als Bernd. Schließlich zog ich mein viertes Land, worauf er meinen ganzen Optionen nicht gewachsen war. Im dritten Spiel gewann ich schnell gegen einen mit wenigen Ländern überaus glücklichen Gegner. Daraufhin beschwerte Bernd sich, dass er im Moment ständig wegen Manaproblemen verliert.
3-1

In der letzen Runde musste ich gegen, nehmt euch in Acht, Ilja Sabgir, spielen, der übrigens männlichen Geschlechts ist. Aber ernsthaft, Ilja wirkte wie mein bester Gegner an dem Tag, was allerdings auch an den relativ kurzen Spielen liegen konnte. Schnelles und sicheres Spielen, perfekte Kenntnis der Karten, ein funktionierendes Deck- ganz gut für seine vermutlich geringe Magic-Erfahrung. Im ersten Spiel war ich mit meinem langsamen Deck mehr als leicht colorscrewed und am Ende hatte Ilja mindestens vier Kreaturen mehr als ich. Das zweite Schlachtfest war ähnlich, weil ich nur zwei Länder auf der Starthand hatte und hauptsächlich Equipment nachzog. R/G featuring Elder Pine of Jukai, Moss Kami mit Haste und günstigem Beatdown ist bei Manascrew und hoher Manakurve nicht leicht zu schlagen. B/W wäre gegen Ilja eine bessere Konfiguration als B/G gewesen, davon hat mich Christian Kühn nach dem Prerelease überzeugt.
3-2

Danach ging ich vom Hype leicht manipuliert, aber auch aus eigenem Interesse in Episode III, denn anscheinend kann man nur ungeschlagen durch ein Prerelease kommen, wenn die Macht mit einem ist.



Kommen wir also gleich zum zweiten Prerelease amSonntag, wo ich überraschenderweise einen ziemlich guten Pool zugeteilt bekam. Übrigens nachdem ich die Karten am schnellsten registriert hatte, weil ich sie mir nicht mehr durchlas und nun violettfarbene Hüllen mein Eigen nennen darf (ein praktischerer Preis als Fallen Empires/ Ice Age/ Homelands-Booster).

Hier ist er:

W:
Inner-Chamber Guard
Moonwing Moth
2 Shinen of Star´s Light
Kabuto Moth
Candle´s Glow
Plow Through Reito
Harsh Deceiver
Reciprocate
Silent-Chant Zubera
2 Araba Mothrider
Kitsune Diviner
Presence of the Wise
Hikari, Twilight Guardian
Spiritual Visit
Kami of Ancient Law
Curtain of Light
Blessed Breath

U:
Ghost-Lit Warder
Sire of the Storm
Graceful Adept
Thoughtbind
Teller of Tales
Mystic Restraints
Counsel of the Soratami
Hisoka´s Defiance
Hisoka´s Guard
Kiri-Onna
Oppressive Will
2 Oboro Breezecaller
Cut the Earthly Bond
Murmurs from Beyond
Erayo, Soratami Ascendant
Moonbow Illusionist
Freed from the Real

B:
Cursed Ronin
Nezumi Cutthroat
Cruel Deceiver
Ashen-Skin Zubera
Devouring Greed
Kami of Empty Graves
Death Denied
Gnat Miser
Deathknell Kami
Locust Miser
Death of a Thousand Stings
Kagemaro, First to Suffer
Sink into Takenuma
Deathmask Nezumi
Villainous Ogre
Honden of Night´s Reach
Neverending Torment
Night Dealings

R:
Blood Rites
Yamabushi´s Storm
Devouring Rage
2 Inner Fire
Into the Fray
Akki Avalanchers
Desperate Ritual
Unnatural Speed
Akki Rockspeaker
Stone Rain
Ghost-Lit Raider
Barrel Down Sokenzan
Spiraling Embers

G:
Orochi Sustainer
Kami of the Tended Garden
Ghost-Lit Nourisher
Elder Pine of Jukai
Sakura-Tribe Elder
[card]Humble Budoka
Haru-Onna
Fiddlehead Kami
Dripping-Tongue Zubera
Matsu-Tribe Birdstalker
Dosan, the Falling Leaf
Promised Kannushi
Dosan´s Oldest Chant
Hana Kami
Vine Kami
Jukai Messenger
Kashi-Tribe Reaver
Kami of the Hunt

A:
No-Dachi
Sensei´s Divining Top

Überlegt euch, wie ihr ihn bauen würdet...
...................................................
......................................
............................
.....................
...............
...........
.......
....
..
.

Registriert wurde am Ende:

GBr:

Promised Kannushi
Sakura-Tribe Elder
Orochi Sustainer
Humble Budoka
Cruel Deceiver
Ashen-Skin Zubera
Nezumi Cutthroat
Villainous Ogre
Elder Pine of Jukai
Kami of the Hunt
Ghost-Lit Nourisher
Ghost-Lit Raider
Kami of the Tended Garden
Haru-Onna
Kashi-Tribe Reaver
Kami of Empty Graves
Cursed Ronin
Fiddlehead Kami
Kagemaro, First to Suffer

Barrel Down Sokenzan
Spiraling Embers
Devouring Greed
No-Dachi

7 Forest
7 Swamp
3 Mountain

Gute/ brauchbare Alternativen sind:

GWr:

Hana Kami
Kitsune Diviner
Sakura-Tribe Elder
Orochi Sustainer
Humble Budoka
Kami of Ancient Law
2 Araba Mothrider
Kabuto Moth
Moonwing Moth
Elder Pine of Jukai
Kami of the Hunt
Ghost-Lit Nourisher
Ghost-Lit Raider
Kami of the Tended Garden
Kashi-Tribe Reaver
Hikari, Twilight Guardian

Blessed Breath
Reciprocate
Candle´s Glow
Barrel Down Sokenzan
Spiraling Embers
No-Dachi

7 Forest
7 Plains
3 Mountain

BWr:

Kitsune Diviner
Kami of Ancient Law
Nezumi Cutthroat
Ashen-Skin Zubera
Cruel Deceiver
2 Shinen of Star´s Light
Kabuto Moth
Villainous Ogre
Ghost-Lit Raider
Harsh Deceiver
Kami of Empty Graves
Cursed Ronin
Hikari, Twilight Guardian
Kagemaro, First to Suffer

Blessed Breath
Reciprocate
Candle´s Glow
Devouring Greed
Barrel Down Sokenzan
Spiraling Embers
No-Dachi

7 Plains
7 Swamp
4 Mountain

BW:

Kitsune Diviner
Kami of Ancient Law
2 Araba Mothrider
Nezumi Cutthroat
Ashen-Skin Zubera
Cruel Deceiver
2 Shinen of Star´s Light
Kabuto Moth
Moonwing Moth
Villainous Ogre
Harsh Deceiver
Kami of Empty Graves
Cursed Ronin
Hikari, Twilight Guardian
Kagemaro, First to Suffer

Blessed Breath
Reciprocate
Candle´s Glow
Devouring Greed
Death Denied
No-Dachi

9 Plains
8 Swamp

Nach den endlosen Decklisten endlich ein paar Erklärungen:

Die beiden letztgenannten Decks enthalten zwar beide Bomben (Ghost-Lit Raider nicht dazugezählt), scheinen aber deutlich schlechter als die beiden ersten zu sein. Konsistenz, Kreaturen, Strategie, Synergie, ein stärkerer Kagemaro... es gibt einige Gründe, die für Grün sprechen. Viel kniffliger ist die Entscheidung zwischen Weiß und Schwarz, wenn man sich denn nun für Grün entschieden hat. Weiß bietet als Bombe Hikari an, Schwarz dagegen Kagemaro, der u.a. von Elder Pine of Jukai und Haru-Onna, besonders von beiden Karten zusammen, unterstützt wird. Andere besonders gute Karten sind in Weiß Kabuto Moth, Reciprocate und Kitsune Diviner, gegen in Schwarz Devouring Greed (bei 11 Spirits) und Kami of Empty Graves (bei 2 Ghost-Lits etc.) gestellt. Weiß führt nur sehr leicht. Das schwarze Deck hat allerdings mehr Synergien, vor allem Soulshift und Spiritcraft, und auch eine bessere Bombe. Außerdem spricht mich die Control-Strategie des schwarzen Decks als recht ordentlichen Spieler mehr an. Natürlich lässt sich das GWr-Deck auch weniger "beatdown-lastig" gestalten, in dem Bereich scheint es jedoch deutlich schwächer zu sein. Das Thema ist natürlich noch etwas komplexer, aber ich habe keine Lust, mehr zu schreiben.
GBr!
Die andere Konfiguration, GWr, ist allerdings gegen einige Decks besser, z.B. gegen welche mit sehr wenigen Fliegern und viel Druck am Boden, welche mit besonders guten Spirits oder auch einem Reichtum an teuren Bomben. Es wird allerdings nicht steril nach Matchup in die oben genannte Variante geboardet, sondern auch nach dem Gegner und Deck.

In der ersten Runde trat ich gegen Marius Laggies an, der mich gleich mit Ryusei und zahlreichen Removal-Spells nervte. Wenn er seinen eigenen Drachen zerstört hätte, wären massenweise Kreaturen auf meiner Seite im Friedhof gelandet — egal, bald verlor ich. Daraufhin stellte ich mein Deck auf die Weiß-Konfiguration um, allerdings mit mehr Control-Karten wie Haru-Onna, weil sein Deck nicht sonderlich schnell war. Unter anderem der gegnerische Ryusei und Hail of Arrows hatten mich dazu bewegt. Das zweite Spiel begann auch sehr unangenehm für mich, nämlich mit Kabuto Moth, Reverence und Soratami Cloud Chariot auf der gegnerischen Seite. Mit Kashi-Tribe Reaver bekam ich aber zunächst etwas Schaden durch, dann zog ich mit Elder Pine of Jukai und Haru-Onna so viele Karten, dass bald beide Ghost-Lits das Spiel betraten und zusammen mit Spiraling Embers den Sieg vorbereiteten. Zwar musste ich einige hilfreiche Karten wie Kami of Ancient Law mit "Der Föhre" unter die Bibliothek legen, die Anzahl der Länder in meiner Hand und die anderen guten nachgezogenen Karten glichen das aber eindeutig mehr als aus. Zunächst war ich allerdings in einer ziemlich schlechten Situation und sah schon das 0-1 und ein mittelmäßiges Ergebnis mit meinem guten Pool vor Augen, daher war ich ziemlich erschüttert, ließ mich laut Tim R. gut lesen und spezifierte meine Aktionen nicht gerade genau: So verhält man sich nicht, wenn es um Pro Tour-Slots geht! In der ersten Runde eines Prerelease darf man sich das aber erlauben. Immerhin hatte ich im ersten Spiel einen Removal-Spell geblufft und hatte daher eine zusätzliche Runde. Zurück zum zweiten Spiel, das ich gewann, indem ich gegen einen ausgetappten Marius einen meiner Flieger mit Ghost-Lit Nourisher pumpte, angriff, und dann mit Spiraling Embers für recht viel meinen Gegner auf exakt null brachte. Das dritte Spiel verlief schnell, wir hatten nämlich kaum noch Zeit, und zu meinen Gunsten.
1-0

Doch nicht verloren, aber jetzt musste ich gegen Khoi Le Tran kämpfen, der ständig seine Karten küsst und anderen Personen erfundene Unterstellungen macht. ;-) Aber alles halb so wild. Im ersten Spiel wurde ich von einigen grünen oder schwarzen Bestien und Removal-Spells umgehauen, so dass ich gegen sein fliegerloses und aggressives Deck in meine weiße Konfiguration wechselte, mit Blessed Breath gegen sein Removal und Kitsune Diviner gegen zahlreiche Spirits. Die nächsten beiden Spiele waren immer noch etwas schwieriger, als man es sich mit diesem Deck wünscht, doch ich gewann sie.
2-0

Tim Richter: "Ich bin Level 60, also fast unzerstörbar."

In der dritten Runde besiegte ich einen ziemlich chancenlosen Bodo Rösner. Im ersten Spiel bescherte ihm sein weiß-schwarzer Haufen (mit zwei Inseln für Meloku!) nicht genügend Länder und mir stellten sich keine wirklich großen Probleme, der 4/3 Deathmask Nezumi zählt nicht. Meine schwarze Konfiguration wurde wegen der Konsistenz beibehalten, aber Honden of Night´s Reach fand ich gegen Bodo entschieden besser als Nezumi Cutthroat. Im zweiten Spiel wurde gleich der mächtige Mückengeizhals ausgespielt, weswegen ich meine Extra-Karte gleich wieder verlor, allerdings von mir ausgewählt. Ich zog mit Elder Pine of Jukai und Haru-Onna so viele Karten, dass ich immer ungefähr sechs mehr hatte als Bodo, dem auch noch der Honden die Handkarten stahl.
3-0

Sergej Schröder trat mit einem weiß-grünen Deck gegen mich an, das Charge Across the Araba beinhaltete. Im ersten Spiel legte ich Promised Kannushi, Kagemaro und sonst wirklich nichts. Irgendwann tauschte Kagemaro dann gegen vier Kreaturen ab, darunter ein 8/8 Masumaro (das Duell der... Maros!) und ging gleich wieder in meine Hand. Im nächsten Zug betrat ein 7/7 Kagemaro das Spielfeld und nach einigen Runden konnte er den sechs Kreaturen, die ich auf der Hand behalten habe, nichts mehr entgegensetzen. Meine Konfiguration wurde u.a. wegen der Konsistenz und der von mir gewünschten Control-Rolle erneut beibehalten, ein gegen Humble Budoka ausgetauschter schwarzer Honden sollte mich allerdings vor dem neuen Overrun, Masumaro und Sergejs ganzen Combat-Tricks retten. Das zweite Spiel wurde knapp, vor allem wegen einem mit Oathkeeper ausgerüsteten Flieger, ich konnte es aber in einem finalen Angriff gerade noch zu meinen Gunsten entscheiden.
4-0

Jetzt ging es um Alles, das heißt ein grandioses T-Shirt und ein Extra-Booster. Auch 4-0 stand der aus Niedersachsen nach Bremen gezogene Markus Röhm. Er begann das Match mit diverser Mana-Beschleunigung und auch Der Gefürchteten Föhre, legte bald Moss Kami und Yosei, was bei meinem mittelmäßigen Draw einfach zu viel war. Ohne Hoffnung, das Spiel zu gewinnen -mir fehlte ein zweites schwarzes Mana, so dass ich mich nicht auf Devouring Greed als Topdeck freute- spielte ich am Ende etwas unmotiviert und verlor. Merke: Vor Choice of Damnations Mana floaten, auch wenn sich das nicht auf das Spiel auswirkte. Weil mein Lategame in Relation zum gegnerischen Deck schwach zu sein schien und ich teure Kreaturen gerne mit Karten für ein Mana beantworte, kam wieder die weiße Konfiguration zum Einsatz. Aber mit Plow Through Reito als Anwort auf Hail of Arrows, den eine Alte Pinie unter die Bibliothek meines Gegners gelegt hatte. Im zweiten Spiel fing ich an, nahm einen Mulligan, hatte aber so viel Tempo, d.h. schnelle Kreaturen kombiniert mit Ghost-Lit Nourisher, dass ich trotz anfänglichem Kartennachteil und einigen geeigneten Blockern von Markus gewann. Dabei wurde ein eingesperrter Hikari auf meiner Seite von dem auf dem Tisch wartenden Kami of Ancient Law schnell befreit. Das dritte Spiel war etwas denkwürdig, da mein Gegner manascrewed war, brütende Hitze herrschte und ich furchtbar schlecht spielte. Orochi Sustainer und Sakura-Tribe Elder machten aber unterstützt von u. a. Ghost-Lit Raider genügend Druck, so dass ich gegen einen Gegner ohne Blocker einfach in meiner ersten Mainphase Plow Through Reito auf meinen Sakura-Tribe Elder spielte, vier Plains auf meine Hand zurückbrachte und mit Spiraling Embers für sechs schoss. Auf den Punkt ausreichend, da Markus ein Mana zu wenig für einen rettenden Hail of Arrows hatte.
5-0

Endlich ein Prerelease-Sieg! Und das formschöne T-Shirt mit modischer Illustration möchte ich jetzt jeden Tag tragen, so dass jeder diese Eleganz bewundern kann.

Ich hoffe, dass euch der Artikel gefallen hat und ihr etwas über Prereleases und Sealed allgemein gelernt habt.

Auf dass es bei den Regionals drei Slots gebe!
Michael Leicht
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