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. Meervölker auf dem Grand Prix

Ein Bericht des missglückten GP Krakau

von Matthias Ludewig am 09.11.2007

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Über diesen Artikel: Merfolk Wizards, komische Währungen und viele nette Leute: Krakau war mal wieder ein Erlebnis. Vor allem mit 20 Sachsen unterwegs: Dresden... steckstn Finger innen Arsch und drehstn!

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Auf der Zugfahrt hatten wir debattiert, wieviele groß der Grand Prix Krakau wohl sein würde. Mike, unser Fremdenführer mit den Polnischfähigkeiten hatte so 200 bis 300 Spieler getippt, in etwa also wie in Kopenhagen 2005 (340 Spieler), aber ich war der Meinung, dass Krakau doch mitteleuropäisch genug liegt um 600 Spieler zu schaffen, dass aber auch hier tatsächlich zwei Brackets gemacht werden mussten (wenn auch relativ knapp), das hätte ich nicht gedacht.

Aber von Anfang an. Am Donnerstag Mittag war ich schon in Dresden, Eric Winkler und Philip Materne standen am Bahnhof um mich abzuholen und schon gings zu Philip nach Hause um dort zu pennen und ein wenig zu testen. Am nächsten Morgen sollte es dann um 8 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof losgehen mit dem Zug nach Görlitz.

Testen ist ja immer so eine Sache in diesem Metagame. Hanno und Tobi waren bestimmt über eine Stunde damit beschäftigt, die Decklisten zu zählen und kamen am Ende auf sage und schreibe 32 Decktypen im zeiten Tag. Und das schlimmste ist obendrein noch, dass jedes Deck innerhalb seines Typs wieder verschieden gebaut ist — und dazu kommt noch, dass die Matchups größtenteils etwa 50:50 sind. Die Lehre daraus sollte sein: Möglichst ein Dech spielen, was man getestet hat und dadurch gut spielen kann und wo man weiß, was die verschiedenen Pläne gegen die verschiedenen Archetypen sind. Und vor allem sollte man ein Deck spielen, was man gerne mag. Und genau hiergegen habe ich verstoßen.

Meine Wahl war eigentlich UGw Blink gewesen. Ich hatte ungefähr diese Liste genommen und direkt von vornherein 4 Garruk Wildspeaker dazugenommen — einfach die zweitbeste grüne Karte im Format. Wegen ein paar Problemen, Permanents zu handlen (vor allem weil man von Shriekmaw richtig hergenommen wurde), kam kurze Zeit später noch Oblivion Ring dazu, bis die Liste dann etwa so aussah:


UGw BlinkGoyf

4 Birds of Paradise
4 Wall of Roots
4 Mystic Snake
3 Riftwing Cloudskate
4 Tarmogoyf
3 Venser, Shaper Savant
4 Mulldrifter

4 Momentary Blink
4 Garruk Wildspeaker
3 Oblivion Ring

4 Horizon Canopy
3 Forest
8 Island
2 Plains
4 Terramorphic Expanse
4 Yavimaya Coast


.

Das Deck machte sich so eigentlich auch gar nicht schlecht und spielte auf dem ziemlich langen Testen während der Zugfahrt auch gar nicht schlecht. Die Leipziger wollten halbe/halbe Goblins und Meervolk spielen und der MiDi hat mich die ganze Zeit versucht zu überzeugen, dass ich doch unbedingt die blauen Männer spielen soll. So ganz schlecht sah das Deck in der Tat nicht aus und es war natürlich ultra stylish. Warum man dieses Deck allerdings spielen sollte, ist mir noch immer nicht klar. Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, dieses Deck zu spielen, es gibt immer eins, was manche Dinge noch besser macht. Aber dazu komme ich gleich.

Wie gesagt, das Blinkdeck schlug sich recht gut auf der Zugfahrt, bekam aber von RG Beats ziemlich einen rechts und links mitgegeben und Eric mit seinem GB Aggrocontroldeck nach es auch ziemlich her. Danach war ich erstmal deprimiert. Aber trotzdem wollte ich es aus Mangel an Alternativen eigentlich noch spielen.

Bis ich das Deck am Abend im Hotelzimmer ausgelegt habe. Wall of Roots und Birds of Paradise als Beschleunigung, wenn man die aber nicht hat, legt man seinen ersten Boardrelevanten Spell on Turn 4 (oder vielleicht in Turn 3, Oblivion Ring). Vorher kann man Tarmogoyfs legen, die so 0/1 bis 1/2 sind und Cloudskates suspenden (übrigens die schlechteste Karte im Deck), die dann so Turn 5 mitspielen kann. Hatte man mal Manabeschleunigung, so beschleunigte man in eine reaktive Karte rein. Mit nichts auf dem Board und 4 offenen Mana "go" zu sagen ist nicht das beste, was man machen kann, wenn der Gegner schon das Board vollgestellt hat. Wenn der Gegner dumm ist, spielt er vor dem Angriff einen Spruch. Wenn nicht, kann man nach dem Kampf eventuell was Countern. Oder man spielt am Ende des Zuges einen 2/2er. Venser war dann noch der beste, aber 2/2er sind halt nicht allzu beeindruckend. Ein Deck mit lauter Tempokarten, das aber kein Tempo erzeugt. Was ist das denn bitte?

Wie aber hat das Deck denn gewonnen, wenn ich gesagt habe, es war ganz gut? Natürlich ausschließlich durch den Goodstuff Charakter. Und fast immer mit Wall of Roots, Garruk Wildspeaker. Wenn das Deck gewonnen hat, war eigentlich immer Garruk dabei. Warum dann nicht einfach generell bessere Karten spielen? Also wurde das Deck noch schnell umgebaut und folgendes kam dabei heraus:


UG Schnake

4 Birds of Paradise
4 Wall of Roots
4 Troll Ascetic
4 Mystic Snake
4 Tarmogoyf
3 Venser, Shaper Savant
2 Riftwing Cloudskate

4 Rune Snag
4 Faerie Trickery
4 Garruk Wildspeaker

3 Horizon Canopy
3 Forest
9 Island
4 Treetop Village
4 Yavimaya Coast


Das Deck schlug sich auch ziemlich gut gegen Philips Teachingsdeck, nämlich guten Thread legen und die Damnation Countern. Und vor allem spielte es den Rune Schnak und die Mystische Schnake. Das Problem: No Testing and no Sideboard available. Am Abend habe ich mir dann mit Leipziger Hilfe das Meervolk-Deck noch zusammengebastelt und es sogar einigermaßen vollständig zusammenbekommen. Am nächsten Morgen sollte dann die Entscheidung gefällt werden.

[BILDID=925]Von der Hinfahrt habe ich aber quasi noch gar nichts erzählt. Polen hat ja so eine absolute Noob-Währung, die keiner aussprechen kann, aber in der alles billiger ist. Dementsprechend kostete die Fahrt bis Krakau auch nur ungefähr 50 Zloty, also etwa 50/3,5 Euro. Dafür dauerte es aber auch etwa 8 Stunden.

Vorher mussten wir aber erstmal feststellen, dass das Sachsenticket erst ab 9 Uhr gilt, wo wir schon fast in Görlitz gewesen wären. Einigermaßen günstig kamen wir dann aber doch noch weg, ein Zehnerticket kostete etwa 10 Euronen pro Personen, trotzdem aber doppelt so viel wie das Sachsenticket. Insgesamt sehr ärgerlich war das ganze für die Gruppe aus Leipzig, die erst ein Sachsenticket kauften, dann im Zug die Ungültigkeit feststellen mussten und kräftig nachlöhnen mussten — und es natürlich nicht direkt zurückgeben konnten. Fette Props an die Deutsche Bahn.

Unendlich viel später in Krakau gings dann direkt zum von Mike organisierten Hotel Studenski, das 100 Zloty für zwei Übernachtungen kostete, wer flink im Kopfrechnen ist, kommt auf eine Zahl von unter 30 Euro. Und die Zimmer waren richtig gut, mit Tisch, Kühlschrank, Besteck/Geschirr und eigenem Bad mit Dusche.

Am nächsten Morgen hatte ich etwa 1 Stunde Zeit, bis wir bei der Site ankamen um mir über meine Deckwahl klar zu werden. Meervolk oder Trolle? Irgendwann habe ich dann einfach irgendeine Entscheidung gefällt. Und die lautete Meervolk. Einfach weil das Deck ein paar Leute getestet hatten und kannten während das andere nichtmal ein Sideboard hatte und 10 Minuten vor dem Schlafengehen zusammengeworfen wurde. Im Grunde genommen war das aber nicht so richtig wichtig für die Entscheidung. Es musste einfach mal eine her und so sei es — ob gut oder schlecht.


MiDi Meervolk-Haufen

4 Tideshaper Mystic
4 Silvergill Adept
4 Lord of Atlantis
3 Sygg, River Guide
4 Merrow Rejeery
4 Voidmage Prodigy

3 Unsummon
3 Oblivion Ring
3 Cryptic Command
3 Psionic Blast
2 Summon the School

4 Adarkar Wastes
4 Wanderwine Hub
1 Windbrisk Heights
1 Plains
9 Island
4 Faerie Conclave

//Sideboard

4 Burrenton Forge-Tender
3 Faerie Conclave
1 Ajani Goldmane
4 Sunlance
3 Condemn


.

Eigentlich sollten es 4 Unsummon sein, aber die waren leider ausverkauft. Olaf hatte leider überhaupt keine mehr auftreiben können und musste tatsächlich 2 10th Edition Preconstructed Decks "Arcanis" kaufen

Die Schwachstellen sind natürlich, dass es nur 4 One-Drops gibt (wäre Merfolk of the Pearl Trident im Format, man würde ihn mit Freuden spielen) und dass es gegen Rot sehr schlecht aussieht. Da muss es dann der Essenmann aus dem Burrenton richten. Nicht falsch verstehen: Das Deck ist nicht schlecht und die Wizard-Engine ist schon sehr gut (alle Kreaturen bis auf die Loards sind Wizards, selbst die Summon-the-School-Token), aber es gibt einfach besseres: Das Deck hat höchstens mittelmäßigen Beatdown und trotzdem kaum Permission und das Removal im Kreaturenmatchup ist auch nur Mittelmäßig. Ein gutes Matchup hat das Deck gegen Decks mit blau (sobald aber der Shriekmaw mitmacht wirds schon wieder blöder) sowie gegen Elfen (es kann gut stallen und besser unblockbar angreifen). Da hörts aber schon auf und alles andere sind eher mittelmäßige bis schlechte Matchups.

Als ich dasaß zum Deckliste abgeben, habe ich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, doch die Liste des anderen Decks rauszuholen, ein paar Sideboardkarten dazuzuschreiben und dann abzugeben um mir in der ersten Runde (awarded Bye) die Karten zusammenzusuchen. Ich entschied mich aber dagegen und los gings...


Runde 2: Krzysztof Bitner [POL]

... und direkt die erste Runde gibt es natürlich einen Schuss vor den Bug. Ein freundlicher Pole spielt GB Aggro mit Oona's Prowler, wie er mir beim Mischen zeigt und ich gewinne trotz Mulligan das erste Spiel, weil ich genug unblockbaren Schaden mit Tideshaper Mystic durchforcen kann. Als wir schon ein bis zwei Minuten spielen, kommt ein Judge und ermahnt uns, dass die Runde noch gar nicht begonnen hat. Ich habe tatsächlich überhaupt nicht darauf geachtet. Ein Warning gab es aber nicht und wir konnten die Zeit nutzen, doch mal zu klären lassen, was denn passiert, wenn ich Tideshaper Mystic auf ein Treetop Village aktiviere — ob es immer noch eine Kreatur ist. Der Judge berät sich mit einem Kollegen, kommt dann wieder und erklärt mir, dass ich den Tideshaper Mystic nur in meinem Zug aktivieren kann. "But it is my turn" — darauf hin wurden weitere Konsultationen nötig, bis dann klar war, dass mein Gegner dann eine 3/3 Basic Land Creature - Island Treefolk ohne Fähigkeiten im Spiel hat.

Das Play war dann öfter, den Mystic auf das Treetop Village zu benutzen, so dass er sich in Response austappen musste um es zu einer Kreatur zu machen. Folglich konnte ich dann — dank Lord of Atlantis — mit einem anderen Meervolk angreifen ohne befürchten zu müssen, den 1-2 Trade durch Removal auf Lord eingehen zu müssen.

In den nächsten beiden Spielen zeigt sich doch die Schwäche des Decks: Wenn man keine gute Starthand hat, ist man auch direkt im Hintertreffen und es gibt keine mächtigen Karten, die einem da wieder heraushelfen. Scheiße gezogen — verloren. Aber immerhin hatte ich das Gefühl, dass das Matchup durchaus gewinnbar war.


Runde 3: Maciej Pyka [POL]

Er spielt UB Control. Jede Karte in seinem Deck ist entweder ein Counterspell, ein Removal, Teferi oder Mystical Teachings. Ich gewinne den Würfelwurf und kann ihm also in Spiel 1 und 3 jeweils eine Kreatur hinlegen, die er noch nicht countern kann und ihn die nächsten Runden immer beschäftigen, so dass ich genug Schaden mache. Spiel 2 gewinne ich nicht. Tech von ihm übrigens: Final Revels!


Runde 4: Richard Rozmann [SVK]

Das erste Mal gegen rot zwar, aber trotzdem direkt ein gutes Matchup: Er spielt nämlich URW, soweit ich weiß ohne Blink, mehr so Captain-America-mäßig, mit viel Goodstuff. Ich sehe bei ihm Lighning Angel und Crovax, der Crovax geht aber wieder auf die Hand und Meervölker machen richtig viel Schaden, da er eine Insel im Spiel hat.

Im nächsten soll es der Essenmann richten, der sich auch direkt zeigt, aber sonst zeigt sich nicht viel und es gibt das Entscheidungsspiel.

Hier geht es nun richtig stilvoll zu. Man stelle sich folgendes vor: Er hat Brion Stoutarm im Spiel, der aber von meinem Burrenton Forge-Tender aufgehalten wird. Zusätzlich habe ich zwei Länder, zwei Tidal Mystics und einen Lord of Atlantis. Er war natürlich klug genug, keine Insel zu spielen und castet in seinem Zug Lightning Angel mit einem roten Mana enttappt. Ich enttappe, ziehe ein Land und überlege eine Weile die recht komplizierte Situation. Aber es reicht genau: Ich aktiviere Tideshaper Mystic auf sein ungetapptes Land,schieße ich ihm einen Psionic Blast an den Kopf und die letzten 3 Schadenspunkte machen ein unblockbarer Mystic und der Forge-Tender. Hätte er den Stoutarm in Response aktiviert wäre er noch nicht gestorben. BÄM BÄM Junge! Hast du aber nicht!

Der Essenmann hat es also tatsächlich gerichtet.


Runde 5: Petr Kadavy [CZE]

Und jetzt kommts: Das Meervolk-Mirror nämlich! Aber nicht das komplette Mirror, denn er spielt UWR für Lightning Angel. Um seine dreifarbige Manabasis zu unterstützen hat er sich etwas tolles ausgedacht: Springleaf Drum. Im Sideboard gabs noch schön Pyroclasm um auch sicher das Mirror zu gewinnen. Ein Plan, der sich auch bis jetzt ausgezahlt hat: Ich bin der dritte mit Meervolk, der gegen ihn spielt. Und der dritte, der gegen ihn verliert. Er zieht seine dreifarbige Manabasis gut zusammen, mir macht meine zweifarbige Probleme, was soll man machen ;-).

Ach ja, im Board hatte er sogar Changeling Berserker. Warum, weiß keiner, aber na gut...


Runde 6: Sveinung Bjørnerud [NOR]

.

Es wird natürlich weitergespielt, weil man mit 7-2 eigentlich sicher Day 2 ist.

Wie das Matchup gegen Pickles so läuft, habe ich ein paar Testspielen gegen Max Gamper zwischen den Runden herausgefunden. Insgesamt ist es wohl das beste Matchup. Man muss vor allem schnell sein und frühen Schaden machen, dann sieht es schon sehr gut aus. Genauso läuft es auch im ersten Spiel: Ich gewinne den Würfelwurf und lege Mystic, Lord of Atlantis. Ab hier ist es fast unmöglich für ihn, noch zu gewinnen, einfach weil er quasi kein Removal hat und seine folgenden Turns schon aufwenden muss um meine weiteren Threads zu countern.

In Spiel 2 und 3 besiegt sich mein Deck dann wieder selber: Jeweils nach Mulligan bekomme ich eine halbgute Hand mit 3 Ländern und 3 Spells (natürlich kein Mystic) und ziehe jeweils 3 Länder von oben nach. Er legt mir in beiden Spielen 2 Deserts und 2 Serrated Arrows vor die Nase. Was will Gegner machen?

Jetzt gepflegt "drop" angekreuzt :-).

Also zum Schluss lag die Schwäche des Decks ganz klar auf der Hand: Natürlich kann das Deck sehr brutale Dinge tun, aber das Problem ist, dass alles mit der Qualität der Starthand steht und fällt. Zieht man die Karten in schlechter Kombination, verliert man. Es gibt keine einzelnen Karten, die das ganze wieder rausreißen, wie Garruk Wildspeaker oder ähnliches. Trotzdem: Ganz schlecht kann es nicht sein. Olaf kam mit dem Deck in den zweiten Tag und blieb auch bis zur letzten Runde dabei, wo er dann gegen Klaus Jöns aufgeben durfte. So hat unser Deck also dem Jöns zu seinem einen Pro Tour Punkt verholfen, den er noch braucht um nächstes Jahr Pro Players Club Level 3 zu sein.

Props an MiDi! Doch noch was "bewirkt"!


Sonntag...

Day 2 wollte ich dann bei der Coverage mitmachen und es das hatte ich auch am Vorabend mit Tobi abgesprochen. Immerhin zwei Matches habe ich auch gecovert. Jens Kessel wollte ein Feature Match von einem haben, der bei ihm im Laden das einen Grand Prix Trial gewonnen hat: Das die Erklärung, warum ich hier einen Spieler gefeatured habe, den keiner kennt ;-). Der Grund dafür, dass es nur noch ein weiteres Featurematch gab (die Runde drauf, Jaymo gegen Mann mit schrecklichem Namen) ist dann aber irgendwie das chronische Desinteresse von TobiH an meiner Mitarbeit.

Ich bin der Meinung, dass ich sehr solide Feature Matches abliefere, die ich dann auch 10 Minuten nach Spielende direkt an Tobi weiterreiche und die er nicht mit viel Aufwand korrigieren muss (was mir auch bei der DM zumindest von Hanno so signalisiert wurde). Vielleicht lag es daran, dass ich auf die Frage "Was möchtest du dafür haben" nicht mit "nichts" geantwortet habe. Sondern gesagt habe, dass ich durchaus auch gerne ein paar Booster dafür nehmen würde. Aber wer arbeitet bitte gerne völlig umsonst?

Ach ja, ich. Für das nächste Feature-Match nämlich. Und dass ich überhaupt mal irgendwo an einen Tisch geschickt werde, um etwas mitzuschreiben, ist nur darin begründet, dass ich unermüdlich nach ner Aufgabe gefragt habe. "Such dir mal nen Tisch... vielleicht Jaymo..." — ok, gemacht. Aber als ich dann in der nächsten Runde wieder nichts zu tun bekam, reichte es mir dann.

Es ist ja wohl nicht so, dass die PMTG-Coverage von Beiträgen übergequollen wäre? Wie dem auch sei, jedenfalls hieß es dann, man könne mich nicht bezahlen, weil keiner die Coverage ansehen würde. Ja ne, is klar. Offensichtlich braucht Tobi ständig jemanden, der ihm den Kopf streichelt. Mir wiederum wurde aber in keinster Weise irgendwie signalisiert, dass ich willkommen bin.

Fürs nächste habe ich jedenfalls erstmal keinen Bock mehr, irgendwelche Beiträge zur Coverage zu leisten.

Jetzt aber wieder zu erfreulicheren Themen. Die Rückfahrt. Die war nämlich wirklich nett. Oder besser gesagt, nicht die Fahrt selber, aber der Abend vorher: Eine schicke Studentenkneipe, Bier für 6 Zloty (wo sich unsere letzten Schlotten verbrauchten) und jede Menge nette Gespräche. Und natürlich "Black Stories" mit MiDi.

Darum gibts jetzt noch zum Abschluss des Artikels die Bonusfrage:

Ein Mensch stirbt, weil er klüger wurde.

Was ist passiert?

Bis dann,

Matthias
Kommentare
von sebastian | 09.11.2007 um 16:06 Uhr
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von Kofi | 09.11.2007 um 21:30 Uhr
Avatar Falsch ;-)
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von BoRn02 | 12.11.2007 um 20:13 Uhr
Avatar nice Artikel, dude

aber ich hab dich vorher gewarnt: Spiel nicht den MiDi-Haufen! Der funktioniert nur bei ihm selber und da auch nur manchmal ;-)
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von Kofi | 12.11.2007 um 21:32 Uhr
Avatar Naja in Wirklichkeit hat er ja bei Olaf Krzikalla funktioniert. Der hat ja quasi Geld gemacht :-).

Zuletzt geändert am 17.11.2007 um 01:19 Uhr

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von Lampenmann | 13.11.2007 um 15:26 Uhr
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von Lampenmann | 13.11.2007 um 15:28 Uhr
Avatar Und zum artikel: nett geschrieben.
Hast Dich ja standhaft gegen unsere Beratungen gewehrt. Wenn man sich allerdings das Ergebnis unseres UG-Manns ansieht, war es vielleicht auch gut so *hust*
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von Kofi | 13.11.2007 um 16:05 Uhr
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